Altägyptische Kursivschriften

Montage verschiedener antiker Schriftfragmente.

Verschiedene Objekte mit altägyptischen kursiven Handschriften (v. l.): Papyrus mit Auszug aus dem sog. Totenbuch © MMA 25.3.32; Holzetikett © LACMA M.80.202.140; Ostrakon mit Tageszählung © MMA 26.3.168; Gefäß mit Aufschrift © MMA 17.10.2; Ostrakon mit „Identity Marks“ © MMA 09.184.784; Ostrakon mit Teil der Lehre Amenemhets I. © LACMA M.80.203.204; Papyrus mit Teil eines Briefes © MMA 27.3.560.

Das Forschungsprojekt „Altägyptische Kursivschriften. Digitale Paläographie und systematische Analyse des Hieratischen und der Kursivhieroglyphen“ (AKU) dokumentiert und analysiert altägyptische Handschriften aus drei Jahrtausenden. Ziel ist zum einen die Erstellung einer digitalen Paläographie kursiver Schriftzeichen diverser Textträger und Epochen, die in Form einer Onlinedatenbank öffentlich zugänglich gemacht werden soll.

Darüber hinaus steht auch die Auswertung der Schriftzeichen im Fokus: Wie haben sich die kursiven Zeichen entwickelt und welche Bezüge besitzen sie zur Hieroglyphenschrift? Weitere Forschungsaspekte betreffen bspw. die Schriftökonomie, Schreibrichtung und das Layout eines Textes. Das Langzeitvorhaben der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur ist eine interdisziplinäre Kooperation der Ägyptologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und der Computerphilologie an der TU Darmstadt.

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