Deutsches Konsortium für translationale Krebsforschung DKTK

DKTK Wissenschaftlerin bei Zellkultur-Arbeiten an einer sterilen Werkbank

DKTK Wissenschaftlerin bei Zellkultur-Arbeiten an einer sterilen Werkbank (Bild: Stabsstelle Foto-Grafik-Video der Universitätsmedizin Mainz)

Krebs – kaum eine Krankheit ist so gefürchtet. Jährlich wird bei rund 500.000 Männern, Frauen und Kindern in Deutschland Krebs entdeckt. Krebs ist heute nicht mehr zwingend tödlich, trotzdem sterben ungefähr die Hälfte der Erkrankten daran; weltweit jährlich über acht Millionen Menschen. Forschung kann bei dem Kampf gegen diese tückische Krankheit helfen.

Im Kern arbeiten Wissenschaftler heute vor allem daran, die Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung in die klinische Entwicklung zu übertragen: Prävention, Diagnostik und Behandlung von Krebserkrankungen. Dazu kooperieren im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung, kurz DKTK, 21 Einrichtungen an acht Standorten in der ganzen Bundesrepublik. An diesen Standorten des DKTK verpflichten sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Ärzte und Ärztinnen genau diesem "translationalen" Gedanken.

Die Universitätsklinik Frankfurt ist gemeinsam mit dem Partnerstandort Mainz eines der Translationszentren, die zusammen mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg die Allianz des Deutschen Konsortiums für Translationale Krebsforschung (DKTK) bilden.

Frankfurt und Mainz ergänzen sich mit ihren jeweiligen Expertisen. Die Goethe-Universität bringt mit der Uni-Klinik, dem Georg-Speyer-Haus als Institut für Tumorbiologie und Experimentelle Therapie sowie Wissenschaftlern aus den naturwissenschaftlichen Fachbereichen eine besonders große Kompetenz auf dem Gebiet der zielgerichteten Therapie, der Tumor-Stroma-Interaktion, der Strukturbiologie und der Arzneimittelforschung ein. Mainz steht für herausragende immuntherapeutische Ansätze, die an der Universitätsmedizin in enger Kooperation mit der Biotech-Industrie und mit außeruniversitären Institutionen vorangetrieben werden.

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