Enabling Performance Engineering für Hessen und Rheinland-Pfalz (EPE)

Serverraum mit Rechnerschränken. Bild: Katrin Binner

Bild: Katrin Binner

Software für das Hochleistungsrechnen (HPC) ist ein entscheidender Bestandteil der wissenschaftlichen Infrastruktur – doch damit sie die Forschung weiterbringen kann, muss sie die modernste Hardware effektiv nutzen können. Zudem muss Software stetig weiterentwickelt werden, um einer sich verändernden Hardware-Landschaft Rechnung zu tragen. Einzelnen Nutzerinnen und Nutzern fehlt oft die Zeit und die Kenntnis, ihren Code zu verbessern, Rechenzentren das Personal, und automatisierte Verbesserung über Tools sind nur selten erfolgreich.

An Enabling Performance Engineering für Hessen und Rheinland-Pfalz (EPE) ist neben den drei Rhein-Main-Universitäten die Technische Universität Kaiserslautern beteiligt. Mit dem Projekt werden die bestehenden fachlichen Beratungsangebote zum Thema HPC-Programmierung und Code-Tuning der beteiligten Institutionen vertieft. Die vorhandenen Infrastrukturen zur Wissensverteilung werden vernetzt und ausgebaut. Ziel ist es, die vorhandene wissenschaftliche HPC-Expertise an die Nutzerinnen und Nutzer der Hochleistungsrechner weiterzugeben. Damit wird die Performance der Anwendungscodes gesteigert und die Hochleistungsrechner effizient genutzt. Die Schwerpunkte sind modellbasierte Skalierungsanalysen, GPU Performance Engineering, algorithmische Stabilität sowie Reproduzierbarkeit von Ergebnissen im HPC-Kontext.

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