Neue Möglichkeiten in der RMU

Durch den Zusammenschluss der Rhein-Main-Universitäten entstehen an den Universitäten neue Möglichkeiten in Forschung, Lehre und Administration. Im Video-Einspieler zum den ersten Tag der Rhein-Main-Universitäten (RMU) am 06.09.2019 sprechen Mitglieder der RMU über den Mehrwert der Allianz.

Perspektiven für die 'Kleinen Fächer'

Die Akademie der Wissenschaften in Mainz veranstaltet am 22. November eine Tagung mit dem Titel 'Entziffern, Erschließen, Erhalten'. Sie geht der Frage nach, welche Bedeutung die 'Kleinen Fächer' für das Programm der Akademien haben. Von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist Prof. Ursula Verhoeven-van Elsbergen (Ägyptologie) beteiligt, von der TU Darmstadt Prof. Andrea Rapp (Computerphilologie). 

Tag der Rhein-Main-Universitäten: Video

Der erste Tag der Rhein-Main-Universitäten (RMU) am 06.09.2019 an der Goethe Universität Frankfurt war mit 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmern gut besucht. Im Video zur Veranstaltung kommen u.a. die Spitzen der beteiligten Universitäten sowie der beiden Ministerien Hessen und Rheinland-Pfalz über die Potenziale der länderübergreifenden Allianz zu Wort.

„Wir ergänzen uns optimal“

Das bisher in der Allianz Erreichte vorstellen, die Vernetzung ausweiten und die nächsten gemeinsamen Schritte in Forschung und Studium, Lehre und Verwaltungs-Kooperation planen – das stand im Fokus des 1. Tages der Rhein-Main-Universitäten (RMU). Mehr als 250 Mitglieder der drei Universitäten sowie Vertreterinnen und Vertreter aus der Politik folgten der Einladung zu Gesprächen, Poster-Sessions und Talkrunden an die Goethe-Universität Frankfurt. Ein Höhepunkt war die Podiumsdiskussion mit den Uni-Leitungen, der hessischen Wissenschaftsministerin Angela Dorn und ihrem rheinland-pfälzischen Amtskollegen Professor Konrad Wolf. Eine Zusammenfassung des Gesprächs in Statements.

v.l.n.r.: Prof. Dr. Georg Krausch (Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz), Angela Dorn (Staatsministerin Hessen), Prof. Dr. Birgitta Wolff (Präsidentin der Goethe-Universität Frankfurt), Prof. Dr. Konrad Wolf (Staatsminister Rheinland-Pfalz), Prof. Dr. Hans Jürgen Prömel (Präsident der Technischen Universität Darmstadt) begrüßen zum Tag der Rhein-Main-Universitäten am Campus Westend in Frankfurt. Bild: Uwe Dettmar

Der Tag der Rhein-Main-Universitäten war gut besucht. Bild: Uwe Dettmar

Spannende Podiumsdiskussion über Vorteile und Chancen der Rhein-Main-Universitäten: Präsidentin Birgitta Wolff (4. v. l.) und die Präsidenten Georg Krausch (l.) und Hans Jürgen Prömel (2. v. l.) im Austausch mit Staatsministerin Angela Dorn (2. v. r.) und Staatsminister Konrad Wolf (3. v. l.). Es moderierte der Wissenschaftsjournalist Jan-Martin Wiarda (r.). Bild: Uwe Dettmar

Prof. Birgitta Wolff, Präsidentin Goethe-Universität Frankfurt. Bild: Uwe Dettmar

Angela Dorn, hessische Ministerin für Wissenschaft. Bild: Uwe Dettmar

Prof. Hans Jürgen Prömel, Präsident TU Darmstadt. Bild: Uwe Dettmar

Prof. Konrad Wolf, rheinland-pfälzischer Minister für Wissenschaft: Bild: Uwe Dettmar

Prof. Georg Krausch, Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Bild: Uwe Dettmar

Tag der Rhein-Main-Universitäten: Markt der Möglichkeiten zeigt Vielfalt der Kooperationsprojekte

Vor rund vier Jahren schlossen sich die Goethe-Universität Frankfurt am Main, die Technische Universität Darmstadt und die Johannes Gutenberg-Universität Mainz zur Strategischen Allianz der Rhein-Main-Universitäten (RMU) zusammen. Nun luden sie zum ersten Tag der RMU ins Frankfurter I.G.-Farben-Haus: Mehr als 250 Besucherinnen und Besucher konnten in Podiumsdiskussionen und auf einem Markt der Möglichkeiten erfahren, was die Allianz mittlerweile auf den Weg gebracht hat. Studierende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, aber auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Verwaltung stellten 40 Projekte vor, die häufig erst durch Förderung der RMU möglich wurden.

Die Spitzen der Rhein-Main-Universitäten und der Wissenschaftsministerien informieren sich beim „Markt der Möglichkeiten“ über das Projekt aus der Roboter-Forschung der TU. Bild: Uwe Dettmar

Die Diplommeteorologin Vera Bense erklärt das Kooperationsprojekt zu Transportprozessen in der Tropopausenregion. Bild: Uwe Dettmar

Ministerin Angela Dorn (Mitte) am Stand der Buchwissenschaft beim „Markt der Möglichkeiten“. Bild: Uwe Dettmar

Dr. Sabine Littig berichtet aus dem Kooperationsprojekt „Afrikaner*innen im Rhein-Main-Gebiet“. Bild: Uwe Dettmar

In der Talkrunde „Digital Humanities“ diskutierten Professorin Mira Mezini (TU, l.), Professor Alexander Mehler (Goethe-Universität, 2. v. l.), Professorin Iryna Gurevych (TU, 2. v. r.). Bild: Benjamin André

Lockerer und intensiver Austausch über „Accelerator Science“: Vizepräsident Professor Stefan Müller-Stach (Gutenberg-Universität), Professor Norbert Pietralla (TU) und Kurt Aulenbacher (Gutenberg-Universität, v. l. n. r.). Bild: Benjamin André

In der Talkrunde „Bachelorstudiengang Medizintechnik“ drehte sich alles um ein Rhein-Main-Erfolgsmodell. Vizepräsident Professor Roger Erb (Goethe-Universität), PD Paul Weigl (Goethe-Universität) und Professor Mario Kupnik (TU, v. l. n. r.) im Gespräch. Bild: Benjamin André

Einladung zum Postdoc-Day der Rhein-Main-Universitäten

Im Rahmen des Postdoc-Days am 12. September 2019 stellen sich Ihnen die Einrichtungen zur Wissenschaftsförderung der Goethe-Universität Frankfurt, der Technischen Universität Darmstadt und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz vor. Zudem wird am Abend der Aventis Foundation Postdoctoral Award 2019 verliehen.

RMU-Initiativfonds Forschung wird erweitert

In Zukunft werden Kooperationen im Rahmen der Allianz der Rhein-Main-Universitäten (RMU) bereits im frühen Stadium durch den Initiativfonds Forschung gefördert. Zudem bleibt es bei der Förderung großer RMU-Verbundprojekte. Mit der Ausschreibung in zwei Linien werden die Rhein-Main-Universitäten der großen Nachfrage in der vergangenen Ausschreibungsrunde sowie der unterschiedlichen Formen der Zusammenarbeit gerecht.

Logo der Allianz der Rhein-Main-Universitäten

Logo der Allianz der Rhein-Main-Universitäten. Bild: Patrick Bal

DFG fördert neue Kooperation zu Polymergelen

Unter Sprecherschaft der Johannes Gutenberg-Univeristät Mainz (JGU) und mit Beteiligung der TU Darmstadt richtet die DFG die neue Forschergruppe "Adaptive Polymergele mit kontrollierter Netzwerkstruktur" zum Thema Mikrostruktur von Polymergelen ein.
 

LOEWE-Förderung stärkt die Uni-Allianz

Drei neue LOEWE-Schwerpunkte, an denen jeweils Forschungsteams der Goethe-Universität Frankfurt und der TU Darmstadt mitwirken, können zum 1. Januar 2020 ihre Arbeit aufnehmen. Die Projektverbünde werden im Rahmen der 12. Förderstaffel des hessischen LOEWE-Forschungsprogramms vier Jahre lang mit insgesamt mehr als 13 Millionen Euro unterstützt. Dies gab das Hessische Wissenschaftsministerium bekannt.

Professor Felix Hausch steht im Labor hinter Reagenzgläsern. Er appliziert etwas mit einer Pipette

Professor Dr. Felix Hausch, wissenschaftlicher Koordinator des LOEWE-Schwerpunkts TRABITA, Bild: Katrin Binner

RMU erhalten 1,5 Millionen Euro zur Förderung der Lehramtsausbildung

TU Darmstadt und JGU entwickeln im erweiterten RMU-Verbund digitale Lehr-Lern-Angebote für die Lehrerbildung.

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