Transiente Bindungstaschen für die Wirkstoffentwicklung, TRABITA

Professor Dr. Felix Hausch, wissenschaftlicher Koordinator des LOEWE-Schwerpunkts TRABITA, Bild: Katrin Binner

Medikamente wirken in der Regel, indem sie an therapeutisch relevanten Proteinen binden und so deren Funktion beeinflussen. Meistens befinden sich die Proteine dabei im energetisch günstigen Grundzustand, sie können jedoch auch sogenannte transiente Bindetaschen ausbilden. Wirkstoffe für solche transiente Bindungstaschen haben oft vorteilhafte Eigenschaften (wie z. B. erhöhte Selektivität), aber deren Entdeckung ist deutlich schwieriger.

Deshalb wurde das interdisziplinäre Konsortium „Transiente Bindungstaschen für die Wirkstoffentwicklung, TRABITA“ zusammengestellt, um mit der LOEWE-Förderung durch das hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst unter dem Einsatz neuester Methoden die Entwicklung von Medikamenten für transiente Bindetaschen zu beschleunigen.

Das RMU-Projekt hat eine Laufzeit von vier Jahren, wird von der TU Darmstadt koordiniert und in enger Zusammenarbeit mit Forschern der der Goethe-Universität Frankfurt und der Hochschule Darmstadt (h_da) durchgeführt.

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