Medizintechnik startet stark

Der von der Technischen Universität Darmstadt und der Goethe-Universität Frankfurt gemeinsam eingerichtete neue Studiengang B.Sc. Medizintechnik kommt sehr gut an: Rund 280 Erstsemester haben sich als „erster Jahrgang“ eingeschrieben, rund 40 Prozent von ihnen sind Frauen. Die Nachfrage zeigt, dass offensichtlich „ein Nerv“ getroffen wurde und das Interesse an innovativen Studiengängen sehr groß ist.

Eine Studentin mit einer High-Tech-Beinprothese. Bild: Jan-Christoph Hartung

Der Studiengang bietet interdisziplinäre Lehre, die Antworten auf gesellschaftliche Fragestellungen von morgen anbietet. Bild: Jan-Christoph Hartung

Forschungspotenziale optimal ausschöpfen

Neue Forschungsansätze aus der Informatik, Pharmazie, Bildungsforschung, Afrikanistik und Wirtschaftspädagogik: Die Rhein-Main-Universitäten (RMU) fördern über ihren „Initiativfonds Forschung“ sechs neue Projekte zwei Jahre lang mit insgesamt rund 900.000 Euro.

Symbolbild Forschung im Labor. Bild: Sandra Junker

Insgesamt gingen 49 Förderanträge für vielversprechende universitätsübergreifende Forschungskooperationen ein. Bild: Sandra Junker

Forschungsstarke Betriebswirtschaft an den Rhein-Main-Unis

Die Betriebswirtinnen und Betriebswirte der TU Darmstadt, der Goethe-Universität Frankfurt und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz zählen nach einem kürzlich erschienenen Ranking der Zeitschrift WirtschaftsWoche zu den besten im deutschsprachigen Raum.

DFG bewilligt Sonderforschungsbereich mit RMU-Beteiligung zum Thema DNA-Reparatur und Genomstabilität

Als erster Sonderforschungsbereich (SFB) an dem alle drei Rhein-Main-Universitäten maßgeblich beteiligt sind, richtet die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) zum 1. Januar 2019 den neuen SFB 1361 „Regulation von DNA-Reparatur und Genomstabilität“ ein. Neben den drei RMU sind daran das Institut für Molekulare Biologie gGmbH Mainz (IMB) und die Ludwig-Maximilians-Universität München beteiligt. Der interdisziplinäre Verbund wird Experten in Strukturbiologie, Organischer Chemie und Biochemie, Zell- und Molekularbiologie sowie genetischer Toxikologie zusammen­führen.

Neues RMU-Projekt im Bereich Künstliche Intelligenz und Deep Learning

In der dritten Ausschreibungsrunde des Initiativfonds Forschung der Rhein-Main-Universitäten (RMU) hat sich ein innovatives und universitätsübergreifendes Projekt aus der Informatik zum Thema Deep Learning, dem aktuellen Motor Künstlicher Intelligenz, durchgesetzt. Im Projekt „RMU Network for Deep Continuous-Discrete Machine Learning (DeCoDeML)“ der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), der TU Darmstadt und der Goethe-Universität Frankfurt am Main sollen die Maschinenlernen-Kompetenzen der drei Universitäten gebündelt und so wichtige ungelöste Probleme des Deep Learning in Angriff genommen werden.

Die beiden Sprecher des Netzwerks schauen in die Kamera. Bild: Zahra Ahmadi

Die beiden Sprecher des RMU Network for Deep Continuous-Discrete Machine Learning (DeCoDeML), Prof. Dr. Kristian Kersting von der TU Darmstadt und Prof. Dr. Stefan Kramer von der JGU, Bild: Zahra Ahmadi

Inklusion: Zwischen Teilhabe und Leistungsdenken - Projekt an Goethe-Universität und Uni Mainz untersucht Umsetzung der UN-Konvention im Bildungswesen

Wie wird das Prinzip der Inklusion auf den verschiedenen Ebenen unseres Bildungssystems umgesetzt? Wie gehen Lehrkräfte und andere Akteure im Bildungssystem mit den neuen Anforderungen um? Mit diesen Fragen wird sich eine länderübergreifende Gruppe von Forscherinnen und Forschern befassen, die vom Verbund der Rhein-Main-Universitäten gefördert wird. Ziel ist letztendlich, eine DFG-Forschungsgruppe zu diesem Thema einwerben zu können.

TU richtet Treffen zur Neurowissenschaft aus

Am 11. Februar wird zum fünften Mal vom Rhein-Main-Neuroscience Network (rmn²) die „rmn² lecture“ ausgerichtet. Als Gastredner wird TU-Informatikprofessor Kristian Kersting über „Die automatische Datenanalyse: Mensch und Maschine“ referieren.

Masterstudiengang „Internationale Studien/Friedens- und Konfliktforschung“ stark nachgefragt

Der Kooperationsstudiengang „Internationale Studien/Friedens- und Konfliktforschung“ der Rhein-Main-Universitäten erfreut sich bei den Studierenden großer Beliebtheit. Fragen nach der Entstehung von Kriegen, Möglichkeiten der Friedenssicherung und -förderung sowie der Konfliktregelung stehen im Zentrum des Masterstudiengangs. Der aktuelle UniReport der Goethe-Universität Frankfurt am Main berichtet.

Konzert von TU-Bigband und Chor der Goethe-Universität

Ein außergewöhnliches Konzert: Die Bigband der TU Darmstadt und der Chor der Goethe-Universität Frankfurt sind gemeinsam mit dem „Sacred Concert“ von Duke Ellington zu hören.

Afrikaforschung zu Sprache und Migration im Rhein-Main-Gebiet

Die Afrikaforschung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und der Goethe-Universität Frankfurt startet das Kooperationsprojekt „Afrikaner*innen im Rhein-Main-Gebiet: Ein afrikalinguistisches Forschungsprojekt zu sprachlicher Integration“. Interessierte Studienteilnehmer*innen werden gesucht. Das Vorhaben wird aus Mitteln des RMU-Initiativfonds Forschung gefördert.

 

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