RMU gehen gemeinsam in den kommenden Exzellenzstrategie-Wettbewerb

Die Allianz der Rhein-Main-Universitäten (RMU) wird eine gemeinsame Bewerbung für die nächste Runde im Exzellenzstrategie-Wettbewerb des Bundes und der Länder vorbereiten. Der seit knapp sechs Jahren bestehende Verbund kann auf zahlreiche Erfolge verweisen und wird seine strategische Kooperation verstärkt weiterentwickeln.

Online-Karriere-Event "Career Steps for Postdocs in Academia & Industry" am 21./22. September

Virtueller Forschungsdatentag der Rhein-Main-Universitäten am 29.09.2021

Der virtuelle Forschungsdatentag der Rhein-Main-Universitäten findet am 29. September 2021 statt. Es gibt wieder eine Reihe interessanter Vorträge und Workshops, dieses Mal unter dem dem Oberthema "Digital Literacy".

Anmeldungen sind noch bis 21.09.2021 möglich.

 

Startschuss für interdisziplinäres EU-Projekt ADMIRE - RMU an EU-Projekt zu neuartigen Speichern für Hochleistungsrechner beteiligt

Vierzehn Einrichtungen aus sechs europäischen Ländern setzen im Rahmen des ADMIRE-Projekts ein neuartiges adaptives Speichersystem für Hochleistungsrechner um. Mit dessen Hilfe soll die Laufzeit von Anwendungen aus den Bereichen Wettervorhersage, Molekulardynamik, Turbulenzsimulation, Kartografie, Gehirnforschung und Softwarekatalogisierung deutlich gesteigert werden. Unter der Koordination der Madrider Universität Carlos III (UC3M) fördern das European High-Performance Computing Joint Undertaking (EuroHPC JU) und die teilnehmenden Staaten das Projekt.

Vier deutsche Einrichtungen sind maßgeblich an dem Projekt beteiligt und werden in den kommenden drei Jahren an verschiedenen Komponenten des ADMIRE-Gesamtsystems arbeiten, darunter auch die beiden Rhein-Main-Universitäten, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) sowie die TU Darmstadt (TUDa).

RMU-Wissenschaftler*innen erforschen die genetischen Hintergründe der Dürreresistenz von Buchen

Wie erklärt sich das seltsame Mosaik in Buchenwäldern zwischen augenscheinlich kerngesunden und abgestorbenen, verdorrten Bäumen nach trockenen Hitzesommern? Dem Team um den Mainzer Biologieprofessor Markus Pfenninger, ebenfalls tätig am LOEWE-Zentrum TBG und dem Senckenberg Forschungszentrum SBik-F, Dr. Barbara Feldmeyer (SBik-F) und Prof. Nico Blüthgen (TU Darmstadt) ist es nun gelungen, die relevanten Genomabschnitte für die Dürreresistenz zu entschlüsseln. Mit diesem Wissen sollen über die gezielte Auswahl von resistenten Bäumen im Rahmen der Forstwirtschaft nunmehr gesunde Buchenwälder erzeugt und erhalten werden können.

Weitere Informationen finden Sie in den Pressemitteilungen der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, der TU Darmstadt und in der Originalveröffentlichung.

Ein geschädigter Buchenwald in Hessen.

Ein geschädigter Buchenwald in Hessen. Drohnenpilot: Volker Heymann; Foto: Markus Pfenninger

Spitzenforschung an den Rhein-Main-Universitäten: DFG bewilligt 82 Millionen Euro für Sonderforschungsbereiche

Allein vier der elf am 25. Mai von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) bewilligten Sonderforschungsbereiche wurden federführend von einer der RMU beantragt, weitere vier gehen erfolgreich in die bereits zweite oder dritte Förderperiode. Rund 82 Millionen Euro stellt die DFG damit der Spitzenforschung an den Rhein-Main-Universitäten zur Verfügung. Mit 31 Millionen gehen davon mehr als ein Drittel an gemeinsame Verbundvorhaben in den Atmosphärenwissenschaften, in der mathematischen Grundlagenforschung und in der theoretischen Physik.

TRR 326 „Geometry and Arithmetic of Uniformized Structures – GAUS“ (hier: die j-Invariante als automorphe Funktion auf der Uniformisierung des Modulraums elliptischer Kurven); Bild: Michalis Neururer

SENSORITHM Rhein-Main nimmt erste Hürde im „Clusters4Future“-Wettbewerb des BMBF

In der zweiten Runde des „Clusters4Future“-Wettbewerbs des Bundesforschungsministeriums zählt das Projekt SENSORITHM Rhein-Main zu den 15 aus 117 Clusterideen, die von einer unabhängigen Expertenjury zur weiteren Förderung in einer initialen Konzeptionsphase empfohlen wurden.

DFG verlängert Graduiertenkolleg "Konfigurationen des Films"

Seit 2017 erforscht das Graduiertenkolleg "Konfigurationen des Films" die Operationen, Formen und Formate sowie Orte und Infrastrukturen der Produktion und Distribution von Filmen. Jetzt geht es in die nächste Runde.

Start der ersten Postdoc Career Weeks für Nachwuchswissenschaftler*innen der Rhein-Main-Universitäten

Die ersten Postdoc Career Weeks der TU Darmstadt in Kooperation mit ihren Patneruniversitäten, der Goethe-Universität Frankfurt und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, sind Anfang Mai gestartet. Noch bis zum 29. Mai 2021 sind Postdocs und Promovierende in der Endphase der Promotion zu Informations-, Karriere- und Networking-Veranstaltungen, die sich mit den spezifischen Herausforderungen und Chancen in der Postdoc-Phase beschäftigen, eingeladen.

RMU-Kooperation erforscht Weiterentwicklung der Magnetresonanztomografie (MRT)

In einem sogenannten „Hot Paper“, ein Label, unter dem die renommierte Fachzeitschrift „Angewandte Chemie“ Forschungsergebnisse von großer, aktueller Bedeutung veröffentlicht, haben Forschende der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), des Helmholtz-Instituts Mainz (HIM) und der TU Darmstadt einen großen Beitrag zur Weiterentwicklung der Magnetresonanztomografie (MRT) geleistet. Die Nutzung von Parawasserstoff zur Hyperpolarisation soll dabei Weichteile und Stoffwechselprozesse nicht nur besser sichtbar machen als bisher, sondern soll auch kosteneffizienter sein.

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der JGU und in der Originalveröffentlichung.

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