RheinMain Startup Factory: Projekt der Rhein-Main-Universitäten erreicht nächste Runde in nationalem Wettbewerb

RheinMain Startup Factory steht für Innovation made in Europe

Urkundenübergabe. V.l.n.r.: Anna Christmann, Start-up-Beauftragte vom BMWK, Harald Holzer von HIGHEST, Melissa Ott und Charlie Müller von Futury sowie Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Bild: Claudia Becker, HIGHEST)

Im Leuchtturmwettbewerb „Startup Factories“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz hat das Projekt RheinMain Startup Factory erfolgreich den ersten Auswahlprozess durchlaufen und erhält für die Konzeptphase ab dem 1. Juli 2024 eine Förderung. Die RheinMain Startup Factory wird von einem Verbund starker Partner als GmbH gegründet: der Rhein-Main-Universitäten (RMU) – der strategi­schen Allianz der Goethe-Universität Frankfurt am Main, der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und der Technischen Universität Darmstadt – sowie der Frankfurt School of Finance & Management (FSFM), der Polytechnischen Gesellschaft (PTG) und Futury. 

Die RheinMain Startup Factory initiiert, fördert und begleitet technologie- und wissensbasierte Startups, Spinoffs und Innovationsprojekte aus der Metropolregion Rhein-Main über zwei Bundesländer. Ziel ist es, die Rhein-Main-Region zu einem einzigartigen Startup- und Innovations-Hotspot für zukunftsfähiges, technologie- und wissensbasiertes Unter­nehmertum im Herzen Europas in den Bereichen Greentech, Deeptech, Biotech und Fintech zu entwickeln. Die RheinMain Startup Factory bündelt dafür das Potenzial der Hochschulen in Form ihrer vielfältigen exzellenten Forschung und ihrer hervorragend ausgebildeten Talente mit der Wirtschaftskraft ihrer leistungsstarken Unternehmenspartner und erfolgreicher Familienunternehmer*innen.

Prof. Dr. Michael Huth, Vizepräsident für Qualitätsmanagement, Infra­struktur und Technologietransfer der Goethe-Universität Frankfurt am Main, betont: „Als Rhein-Main-Universitäten sind wir sehr stolz darauf, gemeinsam mit der Frankfurt School of Finance & Management und der Polytechnischen Gesellschaft ein Konzept für die RheinMain Startup Factory entworfen zu haben, das sich gegen eine starke Konkurrenz durchsetzen und die Jury-Mitglieder überzeugen konnte. Innovationen und Neugründungen sind unverzichtbare Schlüssel­elemente, um die notwendigen sozio-ökologischen Transformationen hin zu einer nachhaltigen Wirtschaft und Gesellschaft zum Gelingen zu bringen. Wir sind fest davon überzeugt, dass die RheinMain Startup Factory einen äußerst wichtigen Beitrag dazu leisten kann, Innovationen und Neugründungen mit Impact in der Metropolregion Rhein-Main noch deutlich zu steigern.“

„Ich gratuliere dem Team der RheinMain Startup Factory herzlich und wünsche viel Erfolg für die jetzt folgende Konzeptphase bei der Aus­arbeitung des Projektantrags“, so Timon Gremmels, Hessischer Minister für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur. „Angesichts der enormen Herausforderungen, vor denen wir als Gesellschaft stehen, wird es immer wichtiger, wissenschaftliche Erkenntnisse zügig in die Anwendung zu bringen, sodass sie zur Lösung drängender sozialer, ökologischer oder wirtschaftlicher Fragen beitragen können. An unseren hessischen Hochschulen und gerade den Rhein-Main-Universitäten gibt es enorm viel Potenzial hierfür – das zeigt der Erfolg beim Wettbewerb eindrucksvoll.“

„Die Förderung der RheinMain Startup Factory ist für den Verbund der Rhein-Main-Universitäten ein großartiger Erfolg und illustriert ihr Inno­vationspotenzial! Erfolgreiche Innovationen verdanken wir herausragen­den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und einem langen Atem auch in der Förderung exzellenter Grundlagenforschung. Dass die RMU ein forschungsstarker, innovativer und attraktiver Verbund ist, zeigt sich hier einmal mehr. Die RheinMain Startup Factory stärkt zugleich den Biotechnologie und Life Science-Standort Rheinland-Pfalz, bietet und bündelt den Zugang zu einem Pool an Talenten, Innovationen und Kapital im gesamten Rhein-Main-Gebiet. Der Gesamtstandort wird weiter von der internationalen Strahlkraft des Verbundes profitieren“, sagt der rheinland-pfälzische Wissenschaftsminister Clemens Hoch.

Die RheinMain Startup Factory bündelt ihre Kernaufgaben in drei Cluster, die als Geschäftsfelder verstanden werden. Strukturell fokussieren sie Hochschulen und Forschungseinrichtungen (Cluster „Innovate“), Startup-Unterstützungsstrukturen wie beispielsweise Akzeleratoren (Cluster „Create“) sowie Kapitalgeber wie Venture Capitals, Corporates und öffentliche Geldgeber (Cluster „Scale“).

Im Rahmen der Startup-Strategie der Bundesregierung hat das Bundes­ministerium für Wirtschaft und Klimaschutz den Leuchtturm­wettbewerb „Startup Factories“ initiiert, um die Anzahl und die Qualität wissens­basierter Ausgründungen signifikant zu steigern. Damit sollen über­regionale und international sichtbarere Startup Factories als Leucht­türme etabliert werden. Auf die Konzeptphase folgt die Projektphase, für die die Startup Factories bis Ende Februar 2025 einen Antrag stellen können. Im April 2025 findet der Auswahlprozess unter Einbezug einer Jury statt. Die Förderung der Projektphase ist für den 1. Juni 2025 geplant.

Downloads
Pressemitteilung RheinMain Startup Factory (358.11 KB)
Tags
Mainz
Frankfurt
Darmstadt