„Eisen, neu gedacht!“ – DFG bewilligt Sonderforschungsbereich unter Beteiligung aller Rhein-Main-Universitäten

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat den neuen Sonderforschungsbereich „Eisen, neu gedacht!“ unter Federführung des Fachbereichs Chemie der TU Darmstadt bewilligt (Sprecherin: Professorin Dr. Ulrike Ingrid Kramm). In über 20 Teilprojekten werden Forschende der drei RMU (TU Darmstadt: Fachbereiche Chemie, Material- und Geowissenschaften, Maschinenbau; Goethe-Universität Frankfurt am Main: Institut für Theoretische Physik, Johannes Gutenberg-Universität Mainz: Department Chemie) sowie der Universität Heidelberg, der Philipps-Universität Marburg und dem Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion in Mühlheim a.d. Ruhr untersuchen, wie sich bedenkliche Metalle in technischen Anwendungen durch Eisen ersetzen lassen. Der bewilligte SFB 1487 ist auch ein gemeinsamer Erfolg der strategischen Allianz der Rhein-Main-Universitäten (RMU). Für die Arbeiten stellt die DFG in den kommenden vier Jahren rund 10 Millionen Euro bereit.

Erfolgreiches Team: Viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler tragen den neuen Sonderforschungsbereich. (Bild: Katrin Binner)

Ob Brennstoffzellen oder Windkraftanlagen: Viele grüne Technologien basieren auf seltenen und teuren Metallen, die zudem oft giftig sind und unter fraglichen Bedingungen gewonnen werden. Dagegen ist Eisen als vielseitiges, günstiges, leicht verfügbares und gesundheitlich unbedenkliches Material geradezu ideal geeignet, um Fragen der Nachhaltigkeit aus chemischer Perspektive anzugehen. Der Sonderforschungsbereich „Eisen, neu gedacht!“ hat sich deshalb zum Ziel gesetzt, Eisen in seinen Verbindungen durch präzise Manipulation der chemischen Umgebung so zu beeinflussen, dass es langfristig als Ersatz für seltene, giftige oder kritische Metalle dienen kann.

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