Als die Ökologien erfunden wurden

Mit dem Projekt "Romantische Ökologien" könnte die Rhein-Main-Region zur Hochburg der Romantikforschung werden und Akzente auf dem jungen Gebiet der Environmental Humanities setzen. Die Gemeinschaftsinitiative der Goethe-Universität Frankfurt am Main, der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und der Technischen Universität Darmstadt vereint Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedenster Disziplinen.

Prof. Dr. Barbara Thums, Prof. Dr. Frederike Middelhoff und Prof. Dr. Roland Borgards leiten gemeinsam das Forschungsprojekt "Romantische Ökologien". (Foto/©: Forschungsschwerpunkt Medienkonvergenz/JGU; privat; Forschungskolleg Humanwissenschaften gGmbH)

Fünfzehn Förderungen der EU für Spitzenforschung an den RMU

Fünfzehn Forschende der Rhein-Main-Universitäten (RMU) erzielen mit visionären Forschungsvorhaben Erfolge in hochkompetitiven Wettbewerben der Europäischen Union aus den Ausschreibungen von 2021. Als Förderungen bewilligt wurden EU-Mittel in Höhe von insgesamt rund 28 Millionen Euro.

Professor Ahmad-Reza Sadeghi sitzt mit Laptop und zwei weiteren Personen mit Laptop am Tisch und spricht. Bild: Klaus Mai

Professor Ahmad-Reza Sadeghi (mi.) wird für seine einflussreiche Forschung auf dem Gebiet der Informations- und Computersicherheit ausgezeichnet. Bild: Klaus Mai

RMU-Karrierewochen rund um die Postdoc-Phase

Im April können sich Promovierende und Postdocs der Rhein-Main-Universitäten in abwechslungsreichen Veranstaltungsformaten über Qualifizierungs- und Karrierewege in der Postdoc-Phase informieren und sich mit erfahrenen Wissenschaftler:innen austauschen – auch Präsenzveranstaltungen sind geplant.

Erwin-Schrödinger-Preis 2021 für Forschende der RMU

Der Wissenschaftspreis des Stifterverbands geht in diesem Jahr an ein internationales interdisziplinäres Team von Forschenden für wichtige Fortschritte auf dem Gebiet der Magnetresonanztomografie (MRT). Der Preis ist mit insgesamt 50.000 Euro dotiert. 

Ausschreibung der RMU-Initiativfonds Forschung und Lehre – Förderbekanntmachung 2021

Die strategische Allianz der Rhein-Main-Universitäten (RMU) unterstützt ein weiteres Mal durch die Ausschreibung ihrer Initiativfonds in Forschung und Lehre die Etablierung und Fortentwicklung RMU-übergreifender Kooperationen.

Ausschreibungen der RMU-Initiativfonds Forschung und Lehre 2021 starten - Einreichungsfrist ist der 15. März 2022

„Eisen, neu gedacht!“ – DFG bewilligt Sonderforschungsbereich unter Beteiligung aller Rhein-Main-Universitäten

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat den neuen Sonderforschungsbereich „Eisen, neu gedacht!“ unter Federführung des Fachbereichs Chemie der TU Darmstadt bewilligt (Sprecherin: Professorin Dr. Ulrike Ingrid Kramm). In über 20 Teilprojekten werden Forschende der drei RMU (TU Darmstadt: Fachbereiche Chemie, Material- und Geowissenschaften, Maschinenbau; Goethe-Universität Frankfurt am Main: Institut für Theoretische Physik, Johannes Gutenberg-Universität Mainz: Department Chemie) sowie der Universität Heidelberg, der Philipps-Universität Marburg und dem Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion in Mühlheim a.d. Ruhr untersuchen, wie sich bedenkliche Metalle in technischen Anwendungen durch Eisen ersetzen lassen. Der bewilligte SFB 1487 ist auch ein gemeinsamer Erfolg der strategischen Allianz der Rhein-Main-Universitäten (RMU). Für die Arbeiten stellt die DFG in den kommenden vier Jahren rund 10 Millionen Euro bereit.

Erfolgreiches Team: Viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler tragen den neuen Sonderforschungsbereich. (Bild: Katrin Binner)

Mercator Science-Policy Fellowship-Programm feiert fünfjähriges Jubiläum

Seit 2016 fördert das Mercator Science-Policy Fellowship-Programm der Rhein-Main-Universitäten Frankfurt, Darmstadt und Mainz den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis. In persönlichen Gesprächen können sich Führungskräfte aus dem öffentlichen Sektor, Zivilgesellschaft und Medien mit Forschenden im Rhein-Main-Gebiet austauschen.

Alle Teilnehmenden treffen auf dem Campus zusammen

Der aktuelle Jahrgang des Mercator Science-Policy Fellowship Programms beim Rundgang über den Campus Westend in Frankfurt [Foto: Uwe Dettmer]

Prof. Brüne spricht zu den Teilnehmenden

Der Vizepräsident für Forschung, Nachwuchs und Transfer der Goethe-Universität Frankfurt, Prof. Dr. Bernhard Brüne, begrüßt die Anwesenden zur Eröffnungsveranstaltung. [Foto: Uwe Dettmer]

Teilnehmende während des Podiumsgesprächs

Podiumsdiskussion zum Thema „Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis in Pandemie-Zeiten: Paradigmenwechsel oder Business as Usual?" v.l.n.r. Dr. Alexander Schmidt Gernig, Prof. Dr. Tanja Brühl, Rebecca Schmidt, Prof. Dr. Stephan Jolie, Dr. Katja Zboralski [Foto: Uwe Dettmer]

Eine Torte mit der Aufschrift "5 Jahre Mercator-Science-Policy Fellowship-Programm 2016-2021"

Jubiläumstorte bei der Begrüßung der neuen Fellows [Foto: Tome Sandevski]

Mainz und Frankfurt gemeinsam im Nationalen Hochleistungsrechnen erfolgreich

Die JGU und die Goethe-Universität Frankfurt sind seit 22. Oktober gemeinsam Teil des nationalen Verbunds zum Hochleistungsrechnen. Der bewilligte Verbund „NHR Süd-West“, der über einen Zeitraum von insgesamt zehn Jahren mit 124 Millionen Euro finanziert wird, umfasst mit Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland drei Bundesländer mit den Standorten Frankfurt (Goethe-Universität), Mainz (JGU), Kaiserslautern (Technische Universität Kaiserslautern) und Saarbrücken (Universität des Saarlandes). Damit sind nun alle drei Universitäten der RMU Teil des NHR-Verbunds.

Rechenmaschinen

Foto: Gabi Otto, GSI

Knochenersatz aus dem 3D-Drucker

Ein Team um TU-Professor Dr.-Ing. Andreas Blaeser entwickelt zusammen mit den Universitätskliniken in Mainz und Frankfurt 3D-gedruckte Gerüste für die Behandlung von großen Knochenschäden. Der Initiativfonds Forschung der Rhein-Main-Universitäten fördert das Vorhaben seit Mitte vergangenen Jahres.

Professor Dr.-Ing. Andreas Blaeser (Bild: Sandra Junker)

Vergrößertes Modell eines Knochensegments, gedruckt aus einem biodegradierbaren Polymer (Bild: Sandra Junker)

Die Doktorandin Eva Schätzlein bei der Laborarbeit (Bild: Sandra Junker)

Evangelische Theologie für Quereinsteiger

Seit dem vorigen Wintersemester bieten die Rhein-Main-Universitäten (RMU) einen Weiterbildungsstudiengang für Menschen mit Berufs- und Lebenserfahrung an: Die "Evangelisch-Theologischen Studien" entstanden in Kooperation mit der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN).

Michael Rydryck schaut in die Kamera.

Michael Rydryck von der Goethe-Universität Frankfurt am Main ist Projektkoordinator der "Evangelisch-Theologischen Studien". (Foto: Stefan F. Sämmer)

Simone Becker hört ihren Gesprächspartnern zu.

Für die Religionspädagogin Simone Becker steht die Beschäftigung mit existenziellen Fragen im Vordergrund des Weiterbildungsstudiums. (Foto: Stefan F. Sämmer)

Friederike Zeiler spricht zu den anderen Anwesenden.

Friederike Zeiler hielt die Idee eines Theologie-Studiums für Quereinsteiger zunächst für abwegig – jetzt ist sie vom Studiengang begeistert. (Foto: Stefan F. Sämmer)

Michael Buzzi im Gespräch mit den anderen Teilnehmenden.

In den 1980er-Jahren hatte Michael Buzzi bereits ein Theologie-Studium begonnen, dann aber doch auf Informatik gewechselt – heute holt er das Theologiestudium nach und erfüllt sich seinen Traum. (Foto: Stefan F. Sämmer)

Melanie Neuburger im Gespräch mit den anderen Teilnehmenden.

Die Architektin Melanie Neuburger hat in der Theologie ihre wahre Berufung gefunden und möchte nach Abschluss des Weiterbildungsstudiums Pfarrerin werden. (Foto: Stefan F. Sämmer)

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